Aloe vera sollte nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden.
Bei entzündlichen Magen-Darm-Beschwerden, Blinddarmentzündung und Hämorrhoiden sollte auf die Verwendung der Pflanze als Abführmittelverzichtet werden.
Auch bei Neigung zu Blutungen im Genitalbereich und Darmverschluss unbekannter Ursache darf Aloe vera nicht verwendet werden.
Nebenwirkungen - welche Nebenwirkungen kann Aloe vera hervorrufen?
Als Nebenwirkungen bei falscher Dosierung oder Überdosierung über einen längeren Zeitraum können Magen-Darm-Krämpfe und Nierenreizungen bis hin zur Nierenschädigung auftreten. Außerdem droht bei Dauergebrauch Mineralstoffmangel, insbesondere an Kalium. Dieser wird durch die zusätzliche Einnahme von entwässernden Medikamenten, Nebennierensteroiden und Süßholzwurzel verstärkt.
Da Anthrachinone im Verdacht stehen, krebserregend und erbgutschädigend zu sein, sollten Abführmittel mit Aloe vera nicht über einen Zeitraum von zwei Wochen hinaus eingenommen werden.
Chronischer Gebrauch bzw. Missbrauch kann die Wirkung von Herzmedikamenten (Herzglycoside, Antiarrhythmetika) stören.
Wechselwirkungen mit hydrocortisonhaltigen Cremes können auftreten. Die gleichzeitige Anwendung von Aloe vera und Diabetesmedikamenten kann zu Blutdruckabfall führen.
Außerdem kann es zu allergischen Reaktionen und einer harmlosen Rotfärbung des Harns kommen.
Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.