Aufgrund dieser Wirkungen kann Rosmarin bei Verdauungsbeschwerden, wie Blähungen und Völlegefühl, aber auch bei Appetitlosigkeit angewendet werden.
Weitere Einsatzgebiete sind rheumatische Erkrankungen und Herz-Kreislaufbeschwerden.
In der Volksmedizin findet die Pflanze auch bei Menstruationsstörungen, Kopfschmerzen, Niedergeschlagenheit, Schwächegefühl, vorzeitigem Haarausfall und Hämorrhoiden Verwendung.
Für die innerliche Anwendung als Tee wird ein knapper Teelöffel (etwa 1,5 g) fein geschnittener Rosmarinblätter mit 150 mL heißem Wasser übergossen. Es wird 15 Minuten ziehen gelassen und abgeseiht. Davon wird 3 - 4 Mal täglich zwischen den Mahlzeiten eine Tasse getrunken.
Auch als Rosmarin-Wein kann die Pflanze eingenommen werden. Dafür werden 20 g Rosmarinblätter 1 L Weißwein zugegeben und 5 Tage unter gelegentlichem Schütteln stehen gelassen. Von dem Wein wird 2 Mal täglich ein kleines Glas getrunken.
Äußerlich wird die Pflanze in Form von Bädern angewendet. Für ein Vollbad werden 50 g Rosmarinblätter mit 1 L Wasser kurz aufgekocht, 15 - 30 Minuten ziehen gelassen und abgeseiht. Der Sud wird anschließend dem Vollbad zugegeben.